Integration elektronischer TAN-Listen (eTANs) in das Online-Banking-Angebot der APO-Bank

Im Auftrag der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, Düsseldorf,
(www.apobank.de) haben wir im Zeitraum 10/2003 bis 05/2004 ein Projekt zur Implementierung eines eTAN-Verfahren in das Online-Banking unterstützt. Das eTAN-Verfahren verschafft den Kunden der Bank die Möglichkeit, anstelle papierbasierter TAN-Listen für ihre Banktransaktionen Transaktionsnummern zu verwenden. Erzeugt werden die elektronischen Transaktionsnummern mithilfe der personenbezogenen Signaturkarte der medisign GmbH erzeugt. Für den Kunden entfällt damit der Umgang mit einer Papierliste; er kann seine medisign Card für sämtliche Konten der Bank innerhalb einer Kontengruppe zur Transaktionsabsicherung verwenden.

Im Rahmen des Projektes haben wir die Projektleitung in einem Team aus mehreren externen Dienstleistern übernommen und das Projekt fachlich gesteuert.

Analyse zur Einführung eines Dokumenten-Management-Systems

Im Auftrag eines Dienstleisters im Gesundheitswesen leiteten und koordinierten wir ein Projekt, in dessen Verlauf die Auswirkungen der Einführung eines unternehmensweiten Dokument-Management-Systems (DMS) untersucht und bewertet wurde. Untersuchungsgegenstand waren die Aspekte Archivierung, Workflow und Dokumentenverwaltung sowie technische, organisatorische und finanzielle Implikationen der Einführung eines solchen Systems.

Internet Pushdienst

Unter dem Projektnamen apoconnect hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Düsseldorf, ein Produkt entwickeln lassen, das mit Hilfe von Internet-Technologie vorgefertigte Informationen periodisch von einem Server auf Client-Systeme übertragen kann und dort im Standard-Internetbrowser zur Darstellung bringt. Das Produkt ist neben der Darstellung von Informationen in der Lage, auf Clientseite bestimmte Aktionen (z. B. Anforderungen von Broschüren, Anmeldungen zu Veranstaltungen) per Knopfdruck auszuführen und die erforderlichen Daten automatisch an den Server zu übertragen. Das Produkt wird in Kooperation mit führenden Anbietern von Praxisverwaltungssystemen im ärztlichen und zahnärztlichen Bereich als Kommunikationsplattform eingesetzt. Bei der Entwicklung des Produktes haben wir die technische Projektleitung durchgeführt.

Software für betriebswirtschaftliche Analyse

Im Auftrag einer Bank haben wir ein Anforderungsprofil und einen Softwareprototypen erabeitet, der ausgehend von Daten des bilanzbuchhalterischen Abschlusses maschinell Einnahme-Ãœberschuß-Auswertungen und Bilanzen nach frei wählbaren Bilanzgliederungsschemata erzeugt und mit Ergebnissen entsprechender Vergleichsgruppen korrelliert.

Ausgangspunkt für die Analyse sind die von der DATEV über den Steuerberater maschinell gelieferten Abschlußdaten, die vollautomatisch aggregiert, anaylsiert und weiterverarbeitenden Systemen zur Verfügung gestellt werden.

Ausbau des Kommunikationsstandards VCS

Die Optimierung der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen stand im Mittelpunkt des Projektes, das zur medica 2001 der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde. Im sogenannten VCS (VDAP Communication Standard) haben die Teilnehmer nach Einführung der Stufe A im vergangenen Jahr nunmehr die Möglichkeit, mit Fertigstellung der Stufe B neue Geschäftsvorfälle elektronisch abzuwickeln. War die Stufe A des VCS im wesentlichen auf die gerichtete Kommunikation ausgerichtet (z. B. Versendung eines Arztbriefes durch den Absender an einen ihm bekannten Empfänger), so ermöglicht die VCS-Stufe B mit der anfordernden Kommunikation die Abbildung von z. B. Ãœberweisungen und Krankenhauseinweisungen. Am Ausbau des Kommunikationsstandards waren wir als Berater und Moderator im Auftrage der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, Düsseldorf, tätig.

Kommunikationsstandard für das Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen wird die effiziente elektronische Kommunikation zwischen den einzelnen Leistungserbringern zunehmend zu einem den wirtschaftlichen Erfolg beeinflussenden Faktor.

Ziel des Projektes, das wir im Auftrag einer Bank durchführen, ist die Entwicklung von Konzepten zur Erweiterung bestehender Praxis- und Krankenhausverwaltungssysteme um Kommunikationskomponenten auf Internet-Technologie-Basis.

Grundlage dafür bilden hier bestehende ärztliche Intranets, also geschlossene Benutzergruppen, die eine verschlüsselte Übertragung von Nachrichten (eMails) auf Basis starker kryptographischer Verfahren bereitstellen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit führenden Anbietern von Praxisverwaltungssystemen durchgeführt.

Verwaltungssoftware für eine Kassenzahnärztliche Vereinigung

Seit mehreren Jahren sind wir in einem Projekt als externe Projektleitung tätig, das die Umstellung der DV-Landschaft auf moderne Client-Server-Systeme zum Inhalt hat.

Zusammen mit den Mitarbeitern des Kunden haben wir – angefangen von der physikalischen Netzwerktopologie – sowohl die gesamte DV-Architektur geplant als auch die Anwendungsentwicklung geleitet. So konnten in einem mehrjährigen Prozeß alle bislang durch die Siemens-BS2000-Datenverarbeitungsanlage erledigten Aufgaben auf eine Oracle-Datenbank mit graphischer Benutzeroberfläche (entwickelt unter Centura) umgestellt werden. Dabei war die genaue Analyse der abzubildenden Geschäftsprozesse ebenso wichtig wie die System-Parametrisierung, schließlich müssen pro Jahr rund 15 Millionen Abrechnungsvorhänge mit rund 100 Millionen einzelnen Leistungspositionen verarbeitet werden.

Als Hardwareplattform zum Betrieb der Produktionsdatenbank wurde ein Cluster auf Basis der K400-Maschinen von Hewlett Packard gewählt. Hier werden zur Zeit rund 120 GByte Daten online verwaltet.

Rund 250 Nutzer arbeiten online mit den diversen Auskunfts- und Bearbeitungsprogrammen, angefangen von der Erfassung und Beauskunftung der relevanten Zahnarztdaten über die maschinelle Rechnungslegung bis hin zur Korrektur von Abrechnungsvorgängen.