Listenauswertungen in LEA deutlich erweitert

Im Bereich der Tantiemeauswertung und -verteilung haben wir unser Programm LEA32 für Windows deutlich erweitert: Neben Auswertungs- und Ãœbersichtsfunktionen, die die Kosten und Erlöse auf einzelne Geschäftsbereiche und Partner detallierter als bisher zuordnen, ist insbesondere ein Berechnungsschema zur Verteilung der Tantieme bzw. zur Errechnung monatlicher Abschläge auf die zu erwartende Tantiemezahlung hinzugekommen. Dies erleichtert insbesondere in großen Kanzleien mit einer Vielzahl von Tantiemeempfängern die Tagesarbeit erheblich.

Signatur- und Verschlüsselungsclient ausgeliefert

Ungewöhnlich kurz war die verfügbare Entwicklungszeit, aber wir haben es “just in time” geschafft: Ende November 2000 haben wir die Version 1.0 unseres Modules FileCrypt ausgeliefert. FileCrypt ist eine Programmoberfläche zur Ver- und Entschlüsselung von Dateien sowie zum Erzeugen und Prüfung von Digitalen Signaturen. FileCrypt setzt auf der Sicherheitstechnologie auf, die für das Projekt “Onlinekommunikation im Gesundheitswesen” zur Abwicklung gesicherter Kommunikation in ärztlichen Intranets vom Provider D/G/N bereitgestellt worden ist. FileCrypt gehört nun zum Lieferumfang der Sicherheitstechnologie des DGN.

Module für Onlinekommunikation im Gesundheitswesen fertiggestellt

Nach über einjähriger Spezifikations- und Entwicklungszeit, die wir im Auftrag einer Düsseldorfer Bank als Auftraggeber begleitet und korrdiniert haben, sind nun Softwarebausteine fertiggestellt worden, die den sicheren Austausch von patientenbezogenen Daten zwischen Praxisverwaltungssystemen ermöglichen. Der so genannte VCS (VDAP Communication Standard) wurde in Zusammenarbeit mit den führenden Anbietern von Praxisverwaltungssystemen, die im VDAP (Verband Deutscher Arztpraxis-Softwarehersteller, Köln) zusammengeschlossen sind, entwickelt und implementiert. Der VCS regelt den Nachrichtenaustausch auf Basis signierter und verschlüsselter E-Mails mit einem definierten Quittungsbetrieb.

Unterstützt werden zur Zeit die Sicherheitsinfrastrukteren (Chipkarten, Trustcenter, pp.) des D/G/N (Deutsches Gesundheitsnetz) und der Firma Telemed.

AGVEasy 1.0 freigegeben

Nach einem reibungslosen Piloteinsatz ist mit Ablauf des Quartales II / 2000 unsere Software AGVEasy 1.0 für den breiten Einsatz freigegeben worden. Erste Erfahrungen aus dem Piloteinsatz zeigen sowohl die Leistungsfähigkeit der neuen Software als auch die Einfachheit der Bedienung durch die Mitarbeiter. Im Quartal III / 2000 werden wir eine breite Werbekampagne für diese Software durchführen.

LEA nun mit erweiterter Kostenabrechnung

Wir haben unser Produkt LEA um die Möglichkeit ergänzt, nun neben den personenbezogenen Kosten für Projekte und Mandate auch Sachkosten jedweder Art (z. B. Auslagen, Reisekosten usw.) zu erfassem, zu dokumentieren und zu analysieren. Zusammen mit der Möglichkeit der automatisierten Projektabrechnung und Erlöskontrolle werden die Auswertungen von LEA für die Zwecke der Projektverfolgung noch komfortabler und informativer. Die Erweiterung ist ab sofort verfügbar.

Kommunikationsstandard für das Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen wird die effiziente elektronische Kommunikation zwischen den einzelnen Leistungserbringern zunehmend zu einem den wirtschaftlichen Erfolg beeinflussenden Faktor.

Ziel des Projektes, das wir im Auftrag einer Bank durchführen, ist die Entwicklung von Konzepten zur Erweiterung bestehender Praxis- und Krankenhausverwaltungssysteme um Kommunikationskomponenten auf Internet-Technologie-Basis.

Grundlage dafür bilden hier bestehende ärztliche Intranets, also geschlossene Benutzergruppen, die eine verschlüsselte Übertragung von Nachrichten (eMails) auf Basis starker kryptographischer Verfahren bereitstellen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit führenden Anbietern von Praxisverwaltungssystemen durchgeführt.

Verwaltungssoftware für eine Kassenzahnärztliche Vereinigung

Seit mehreren Jahren sind wir in einem Projekt als externe Projektleitung tätig, das die Umstellung der DV-Landschaft auf moderne Client-Server-Systeme zum Inhalt hat.

Zusammen mit den Mitarbeitern des Kunden haben wir – angefangen von der physikalischen Netzwerktopologie – sowohl die gesamte DV-Architektur geplant als auch die Anwendungsentwicklung geleitet. So konnten in einem mehrjährigen Prozeß alle bislang durch die Siemens-BS2000-Datenverarbeitungsanlage erledigten Aufgaben auf eine Oracle-Datenbank mit graphischer Benutzeroberfläche (entwickelt unter Centura) umgestellt werden. Dabei war die genaue Analyse der abzubildenden Geschäftsprozesse ebenso wichtig wie die System-Parametrisierung, schließlich müssen pro Jahr rund 15 Millionen Abrechnungsvorhänge mit rund 100 Millionen einzelnen Leistungspositionen verarbeitet werden.

Als Hardwareplattform zum Betrieb der Produktionsdatenbank wurde ein Cluster auf Basis der K400-Maschinen von Hewlett Packard gewählt. Hier werden zur Zeit rund 120 GByte Daten online verwaltet.

Rund 250 Nutzer arbeiten online mit den diversen Auskunfts- und Bearbeitungsprogrammen, angefangen von der Erfassung und Beauskunftung der relevanten Zahnarztdaten über die maschinelle Rechnungslegung bis hin zur Korrektur von Abrechnungsvorgängen.